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ExtremWasserPartnerschaften

„In unregelmäßigen Zeitabständen führen außergewöhnliche Witterungsereignisse zu Hochwasser. Diese gehören – wie die Jahreszeiten – zu den ständig wiederkehrenden Naturereignissen; Hochwasser sind ein Bestandteil des Naturhaushaltes.“
(Hochwasserschutzfibel, S. 4)

Einen absoluten Schutz vor Wasserextremen gibt es nicht. Aber durch wirksame Vorbereitung lassen sich Schäden vermindern, im besten Fall werden Schäden verhindert. Der Umgang mit den Risiken durch Hochwasser, Starkregen und Wassermangel ist eine Querschnittsaufgabe. Akteure aus unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen stehen in der Verantwortung und müssen oft über Verwaltungsgrenzen hinweg handeln, sowohl in der Vorsorge, bei der Bewältigung der jeweiligen Lage und der Aufarbeitung eines Ereignisses.

Die ersten ExtremWasserPartnerschaften entstanden 2003. Mit dem Fokus auf Hochwassergefahren hießen sie damals noch Hochwasserpartnerschaften. Sie sind ein Zusammenschluss von Kommunen, Fachverwaltungen und Institutionen innerhalb eines Gewässereinzugsgebietes. Ziel war und ist es, bei den Partnern, insbesondere bei den Entscheidungsträgern, ein Bewusstsein für die Gefahren von WasserExtremen zu schaffen, Wissen zu vermitteln und die Akteure zum Handeln zu motivieren. Seit 2011 sind in Baden-Württemberg flächendeckend 25 ExtremWasserPartnerschaften aktiv. 

Im regelmäßigen Erfahrungsaustausch wird über aktuelle Entwicklungen informiert. Neben der reinen Information spielt die Weitergabe von Erfahrungen der verschiedenen Akteure sowie der Aufbau eines Netzwerkes zwischen den Kommunen eine wichtige Rolle.

ExtremWasserPartnerschaften

Inga BergströmQGIS 3.10.14-A Coruñaimage/svg+xml2020-03-23T14:38:09Inga BergströmQGIS 3.10.14-A CoruñaTauberbischofsheimMannheimKarlsruheRastattBaden-BadenPforzheimOffenburgEmmendingenFreiburgLörrachFreudenstadtRottweilVillingen-SchwenningenWaldshut-TiengenKonstanzRavensburgBiberachUlmHeidenheimAalenSigmaringenGöppingenStuttgartBad MergentheimTübingenMosbachHeilbronnSchwäbisch HallTuttlingenHeidelbergLudwigsburgHerrenbergAlbstadtKünzelsauEZG Main/Tauber20EZG Fils17EZG Riß/Rot/Iller18EZG Schussen/Argen/Aitrach01EZG Unterer Kocher/Jagst11EZG Unterer Neckar07EZG Brenzregion/Blau/Schmiech23EZG Oberer Kocher/Jagst12EZG Neckar/Heilbronn02EZG Rems/Murr10EZG Neckar/Esslingen/Stuttgart15EZG Enz/Nagold/Würm03EZG Bodensee/Hegau21EZG Hochrhein24EZG Dreisam/Elz09EZG Kinzig mit Acher und Rench05EZG Neckar/Reutlingen/Tübingen/Zollernalb16EZG Obere/Mittlere Donau22EZG Pfinz/Saal-/Kraich- und Leimbach13Nördlicher Oberrhein06EZG Murg/Alb08EZG Oberer Neckar19Donau04EZG Obere Donau25EZG Neckar/Untere Enz14

Moderatorinnen und Moderatoren

Die Moderator*innen sind die zentralen Ansprechpartner*innen in den ExtremWasserPartnerschaften. Für jedes Einzugsgebiet werden ein oder zwei Personen aus Kommunen, Landratsämtern, Regionalverbänden oder Regierungspräsidien als Moderator*innen berufen.

Einmal im Jahr kommen die Moderator*innen der ExtremWasserPartnerschaften in Baden-Württemberg zusammen, um die Aktivitäten in den einzelnen Partnerschaften auszuwerten und über das künftige Vorgehen und die Themenschwerpunkte zu beraten.

Moderatoren und Moderatorinnen der Hochwasserpartnerschaften 2020